Alte Heldensagen und neues Bewusstsein

Heldensagen erzählen von Menschen auf der Suche nach der Wahrheit. Von den Kämpfen gegen ihre Dämonen, bis sie schließlich am Ziel sind und bei sich selbst.

Heldensagen sind faszinierend. Sie sind lehrreich. Sie machen Mut. Und sie sind überholt. In unserer Gesellschaft ist für echte Helden kein Platz.

Weil wir Teil der kollektiven Bewusstlosigkeit geworden sind und Angst haben vorm Aufwachen. Wir sind so schwach und klein geworden, dass wir nur mehr vor uns selbst davonlaufen können. So kommen wir aber nicht weit.

Und genau da sind wir jetzt.

Milliarden von bewusstlosen jaSagern, die das machen, was sie am besten können: das machen, was man ihnen beigebracht hat: sich mit Arbeit und Brot und Spielen ablenken von ihrer Traurigkeit. Die Workoholics, die adipösen Herz-Kreislauferkrankten, die Süchtigen und die Depressiven singen ihre traurigen Lieder und die Spaßgesellschaft grölt und die Wegwerfgesellschaft wirft bedenkenlos alle Bedenken über Bord.

Wann wollten wir da hin?

Wer oder was hat uns solche Angst gemacht, dass es so (wenig) weit mit uns gekommen ist? Die Kirche? Die Schule? Die Gesellschaft? Der Staat? Die alten Strukturen, in denen kein Platz ist für ehrliche Menschen, die die Sehnsucht nach einer besseren Welt in sich tragen?

Wir alle brauchen Helden. Jeder muss seine eigene Heldensage schreiben. Ausgehend von Selbstbewusstsein über Bewusstsein bis zu einer mutigen, liebevollen, neuen Welt.

 

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